Anwendungsfälle

Exposé automatisch nach Objektfreigabe

Sobald ein Objekt den Status aktiv erreicht, soll ein Exposé entstehen – ohne dass jemand daran denken muss.

  1. Ereignis objekt.aktualisiert abonnieren.
  2. Prüfen, ob status == "aktiv" und noch kein Exposé zum Objekt existiert.
  3. POST /exposes mit Ihrer Standardvorlage aufrufen.
  4. Auf expose.fertiggestellt reagieren und das PDF im eigenen Ablagesystem sichern.

Ein Zwischenschritt lohnt sich: Rufen Sie vorher GET /exposes?objekt_id=… auf und brechen Sie ab, wenn bereits ein Exposé mit status: fertig vorliegt. Webhooks können mehrfach zustellen, und ohne diese Prüfung erzeugen Sie Dubletten.

Zweisprachige Vermarktung

Für internationale Interessenten erzeugen Sie dasselbe Objekt zweimal – einmal mit sprache: "de", einmal mit sprache: "en". Beide Exposés bekommen eigene IDs und eigene PDFs; die Pflichtangabenprüfung läuft für beide identisch.

Die englische Fassung enthält die deutschen Pflichtangaben zusätzlich im Original, weil sie rechtlich in dieser Form gefordert sind.

Preisänderung sauber nachziehen

Bei einer Preisanpassung:

  1. Objekt über PATCH /objekte/{id} ändern.
  2. Altes Exposé über DELETE /exposes/{id} zurückziehen.
  3. Neues Exposé erzeugen und veröffentlichen.

Nicht empfehlenswert ist es, das Objekt zu ändern und das alte Exposé stehen zu lassen: Auf den Kanälen stünde dann weiter der alte Preis, im Portal aber der neue.

Vorlage je Objektart

GET /vorlagen liefert die Vorlagen des Mandanten mitsamt der von ihnen unterstützten Abschnitte. Eine kleine Zuordnungstabelle in Ihrem System – Objekttyp zu Vorlage – erspart Ihnen fest verdrahtete IDs im Code:

{
  "wohnung":   "vrl_klassik",
  "haus":      "vrl_klassik",
  "gewerbe":   "vrl_gewerbe",
  "grundstueck": "vrl_minimal"
}

Prüfen Sie beim Start Ihres Dienstes einmalig, ob alle hinterlegten IDs noch existieren. Eine gelöschte Vorlage führt sonst erst beim nächsten Exposé zu einem 404.